Fokussiertere Themen

Gestern ging ich zu unseren Plastikmülltonnen und war regelrecht erschrocken, wie viel Plastik wir alle produzieren. Da sehe ich unsere zwei Tonnen von unserem Haus mit 6 Parteien über quillen und wenn ich mir vorstelle, dass jedes Haus oder jede bewohnbare Immobilie oder Gewerbegebäude ebenfalls so viel produzieren oder gar sogar noch mehr, frage ich mich ernsthaft, wie wir diesen ganzen “Plastikhaufen” verwerten wollen oder loswerden wollen. Ich bin kein Fachmann aber ich denke, selbst, wenn wir die Plastiksachen verwerten würden oder generell recyclen sind diese ja nicht weg, sondern nur in einer neuen Form “wieder” da. Ich kann mir Verlust technisch nicht vorstellen, dass man damit den Plastikkonsum eindämmen kann. Ich möchte mich jedenfalls mehr mit diesem Thema beschäftigen.

Noch ein anderes Thema, welches mir sprichwörtlich die Sprache verschlagen hat, war die Tatsache, dass wir gestern Abend zu unserem Brot und Salat-Tag eine “herkömmliche” Gurke hatten (also aus dem konventionellen Anbau), welche wir am Samstag aufgrund dem wirklich übertriebenen Andrang (“Hilfe, es ist Ostern…oh nein Montag ist Feiertag…”, so könnte man meinen, das viele so denken, wenn man an einem Wochenende mit Feiertagen einkauft…ihr kennt das sicherlich ;-)) im Supermarkt mitnehmen mussten und die Bio-Gurke keinesfalls bis Dienstag überlebt hätte, so wie die aussah ;-). Aber gut, zurück zum Thema “Non-Bio Gurke”. Da hatten wir nun noch ein Rest einer Bio-Gurke vom Freitag und einer Non-Bio Gurke aus dem Supermarkt. Als wir die restlichen Enden der Non-Bio Gurke gegessen haben, haben wir (mein Mann und ich) gedacht, die schmeckt ja nach gar nichts…Im Vergleich haben wir dann die Bio Gurke gegessen und es war einfach nur wirklich heftig, wie groß der Geschmack im Unterschied war. Ihr könnt das ja gerne mal bei Gelegenheit selbst ausprobieren und mir berichten. Ich gehe davon aus, dass die Non-Bio Gurke nun mal nicht so viele Nährstoffe abbekommen hat vom Boden wie die Bio Gurke. Was mich wieder zu der Überzeugung bringt Bio ist für alle die bessere Wahl. Für den Boden, die Umwelt und den Menschen. Allerdings frage ich mich, ob die landwirtschaftliche Prozesse in der ökologischen Landwirtschaft es zulassen könnten, die Menschen in der Region damit versorgen zu können oder ob die Anzahl der “Ernte” nur einen Teil abdecken könnte, weil die Zeitabstände solang sind, bis die Ernte abgeerntet werden kann, sodass kommerzielle Landwirtschaft zum Einsatz kommen muss. Vielleicht kennt sich einer von euch da besser aus und mag mir darüber etwas erzählen. Ich würde gerne mehr darüber erfahren und wissen.

Kommen wir also zum Fazit, ich möchte mich mehr für die Umwelt engagieren in dem ich dazu beitragen, weniger Plastik zu verwenden und ich möchte mein Wissen zur Nachhaltigkeit im Generellen verbessern.

GefühlsGenuss wird sich also nicht nur in Bezug auf gesundes Essen konzentrieren, sondern sich vermehrt auch an Nachhaltigkeit orientieren.