Frohes Neues

Ich wünsche Euch ein frohes Neues.

Seid ihr gut reingekommen? 

Wir haben lecker gegessen und haben den Abend bei unseren Tieren verbracht. Wie ihr euch denken könnt, ist Silvester für Tiere immer ganz schlimm. ;-( Deswegen sind wir zu Silvester lieber gerne immer zu Hause, damit sie sich nicht ganz so alleine dem ganzen Krach ausgesetzt sind. 

Den ersten Januar lassen wir dann immer Recht ruhig angehen. Weihnachtszeit ist irgendwie immer mit die stressigste Zeit finde ich, zumindest empfinde ich das so. An alle denken, alles machen und am liebsten heute anstelle von morgen, vielleicht kennt ihr das ja. 

Ich bin dann immer froh, wenn dann Weihnachten Rum ist. Klar, ist es mitunter einer der schönsten Zeit aber was an Essen, Geschirr und Wäsche entsteht… Ja, aber wem erzähle ich das. Es geht euch bestimmt nicht viel anders. 😉 

Den 1. Tag im Jahr ist immer eine Mischung zwischen zu wenig durchgeschlafen und nicht ganz so auf Höhe. Es mag sein, dass es am Sekt liegt, wobei ich glaube, dass es auch damit zusammen hängt, dass man zu viel Zucker die Tage über Weihnachten zu sich nimmt und der Alkohol dann einfach noch die Krone zumindest für die Verdauung drauf setzt. Ich weiß, ich muss da aufpassen gerade was meinen Stoffwechsel und meine Hormone betrifft. Es ist auch schwer unterwegs Mal dem Zucker auszuweichen oder gar zu meiden, genauso wie dem Alkohol oder Weizenmehl. Wenn man zu Besuch ist, gehe ich lieber diesen unangenehmen Blicken aus dem Weg. Ich bin es leid mich ständig erklären zu müssen und ich weiß auch, dass sich die Parteien sich das nicht merken. Ich verüble es Ihnen nicht, ich würde es wahrscheinlich auch vergessen. So nehme ich lieber die paar Tage in Kauf, die ich für mich zur Rehabilitation brauche oder Regeneration, um mich wieder so zu ernähren und zu trinken, dass ich mich gut fühle.

Das letzte Jahr hat mir wieder gut gezeigt, was mir gut und was nicht. Ich werde in diesem Jahr verstärkten Fokus auf das legen, was mir gut tut und was weniger. Ich habe generell viele Baustellen, die ich dieses Jahr angehen möchte und auch unangenehme Dinge, die getan werden müssen auch wenn es vielleicht banale Dinge sein mögen. Ich weiß, dass ich noch an mir selbst viel zu arbeiten und zu lernen habe. Ich möchte dieses Jahr auch mehr aufschreiben, was gut ging und was weniger. Gibt es Alternativen oder andere Möglichkeiten? 

Ich persönlich bin immer wieder erstaunt darüber, was frische Lebensmittel ausmachen können, nicht nur geschmacklich. Und wie viel man eigentlich einsparen könnte , gerade auch bei Verpackung, wenn man die Lebensmittel so frisch wie möglich einkauft. Gerade beim Markt, wo man mittlerweile Stammkunde ist und auch Mal was geschenkt dazu bekommt. Es ist nicht nur das Produkt, dass man kauft, sondern auch das gute Gewissen, dass man weiß, wem man sein Geld gibt und das Überleben eines Bauern in dem Fall sichert. Ehrlich gesagt frage ich mich bis heute, ob ein Bauer nur durch Gemüse oder Obstverkauf überleben kann. Wahrscheinlich nicht. Es steht außer Frage, dass diese ganzen Massentierhaltungen keine Lösung darstellen und auch ich bin kein Freund von Tiere töten. Aber teilweise sehe ich das auch skeptisch. Wenn ich beispielsweise an unsere Katzen denke, die brauchen Fleisch zum Überleben. 

Machen wir uns zu schlechten Menschen, weil wir Fleisch essen? Ich glaube das Hauptproblem besteht darin, dass wir zu viel Fleisch essen und was wir für Fleisch essen. 

Jetzt werde ich wieder zu nachdenklich und der Text gleicht wohl eher einen Roman. 

Wenn Du bis hierhin durchgelesen hast, dann Hut ab. Ich danke Dir für deine Aufmerksamkeit und Zeit.
Für das neue Jahr wünsche ich Euch alles erdenkliche Gute, Erfolg, Kraft und Glück. Seid achtsam auf oder mit Euch.

Teilt mir sehr gerne Eure Gedanken mit, gerne unter hallo@gefuehlsgenuss.de. 

Liebe Grüße Eure 

Annekathrin 
von

GefühlsGenuss