Kleines Update

Ich melde mich wieder zurück, mit einem kleinen Update.
Die letzten Wochen war hier immer wieder was los, Termine, Planungen, Besprechungen und zwischenzeitlich hat es mich mit Kopfschmerzen erwischt.

Nachdem ich mich jetzt mehr und mehr mit dem Thema Ernährung beschäftigt habe und auch andere Bereiche mit hinein ziehe, um mein Verständnis zu meinem Körper und Bewusstsein zu verbessern, bin ich nun über das Thema: Ayurveda gestoßen.

Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich einiges recherchiert und bin nun beim Buch “Wie neugeboren” (Afflitate Link: Amazon: Wie neugeboren durch modernes Ayurveda: Zum Abnehmen und Entgiften) hängen geblieben. Gerne würde ich auch mein Wissen in diesem Fachbereich weiter vertiefen, allerdings ist das nicht so einfach in der Nähe Institutionen oder Lehrgänge aka Workshops zu finden. So muss ich mich erstmal derweil mit Selbststudium begnügen.

Da ich einige kleine hilfreichen Umsetzungen einfach mal testen wollte, habe ich zuerst getestet morgens direkt mit einer gefüllten Tasse mit sehr warmen aber nicht heißem Wasser und eine frisch gepresste Zitrone und einem 1 TL Honig vor meinem Frühstück zu trinken. Die ersten Tage hatte ich das Gefühl mein Darm bebt, aber das ist gut so.
Wie ich gelesen habe, können im Körper sogenannte “toxische Entzündungsherde” entstehen. Dabei steht “toxisch” nicht im klassischen Sinne für “toxisch” sondern einfach nur für Giftstoff-belastete Herde, die Entzündungen verursachen können.
Diese Entzündungsherde entstehen heutzutage unwillkürlich durch den Einfluss unserer Umwelt. Obst, Gemüse und sonstige Nahrungsmittel, die wir heute zu uns nehmen, sind schlicht weg nicht frei von Giftstoffen. Deshalb hier immer das geringere Übel nehmen und auf Bioware achten. Aber wie bei allen Produkten die verarbeitet sind, gilt hier große Aufmerksamkeit, denn auch in “verarbeiteten” Bioprodukten können Stoffe stecken, die unserem Körper nicht gut tun können. Bei unverarbeiteten Produkte sieht die Sache allerdings entspannter aus und wir können nahezu sicher sein, dass in der Ware weniger Giftstoffe enthalten sind.
Mein Tipp wäre hier noch, dass man seine unverarbeitete Lebensmittel nach Möglichkeit regional einkauft, also aus der Region stammende Produkte.
Dazu kommen noch Radioaktivität, Umwelteinflüsse, Plastik, Kosmetik, Kleidung, Nahrung, alles so mit den Sachen, wo wir in Kontakt kommen, die sich in unserem Körper ansammeln können.
Auf jeden Fall können diese Entzündungsherde ziemlich viel Schaden anrichten im Körper, da sie auf unseren Organismus Einfluss nehmen können.
Wie entstehen solche Entzündungsherde? Das Problem, was ich heutzutage sehe, dass wir zwar duschen, Zähne putzen und sonstige Reinigungsprogramme für uns durchlaufen, aber nicht unseren inneren Organismus reinigen.
Die ganzen Essensreste und Trinkreste flutschen nicht so vollständig durch den Darm, wie wir einfach denken, sondern es entstehen immer Reste.
Es gibt Produkte, die sogenannten Schleimbildner, dazu zählen unter anderem Milch, Käse, Joghurt usw.
Gerade bei Zähnen wissen wir nur zu gut, dass wenn wir nur die Zähne putzen gerne mal in den Zwischenräumen oder in den Innenräumen der Zahnfleischtaschen Reste haften bleiben, was auch wiederum zu entzündlichen Prozessen führen kann und so sieht es mit unser Darmflora ähnlich aus. Auch wenn wir Bakterien und Enzyme haben, die Essensreste aufzehren so ist nie sichergestellt, dass der Darm diesen Abbau mit 100% Wirkung schafft. Deswegen sollten wir uns damit mehr auseinander setzen, wie man unseren Organismus von innen reinigen kann, um eine bessere und saubere Umgebung für unsere Organe zu bieten.
Ich triffte schon wieder in zu vielen Erklärungen und Denkweisen ab. Ich wollte nur einen Bericht darüber schreiben und mir selbst festhalten, welche Erfahrungen ich mit kleinen Änderungen in meinem Leben gemacht habe.
Also morgens direkt als aller aller erstes putze ich mir nicht die Zähne, sondern spüle meinen Mund mit Kokosöl durch.
Dafür nehme ich 1/2 EL Kokosöl und lasse es im Mund hin- und erwandern, damit schön alle Bakterien die über Nacht eine Party in meinem Mund gefeiert haben sich in dem Kokosöl ansammeln.
Danach nehme ich mir ein Zewa und spucke es dort rein. Nicht ins Spülbecken. Diese schädlichen Bakterien können sich negativ auf den Wasserorganismus auswirken, gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir unseren Mund morgens ausspülen am Besten mit Öl, weil es die meisten (schädlicheren) Bakterien einfangen kann. Der Mensch besteht nunmal selbst aus 60 – 70 % Wasser. Am Anfang war es unangenehm aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Danach spüle ich mit warmen Wasser nach und aus.
Warum ich das mache, könnt ihr in meinem Artikel (Öl ziehen) nachlesen.
Danach putze ich erst die Zähne.
Es geht wieder in die Küche und diesmal nehme ich mir ein Glas mit warmen nicht heißen Wasser. Eine frisch gepresste Zitrone und 1/2 TL Honig.
Das Ganze trinke ich auf nüchternen Magen und warte danach erst ab. Das ist quasi meine Spülung von innen morgens für Margen- und Darm. Zudem regt es den Stoffwechsel an und wirkt basisch.
Wenn die Zeit da ist, meditiere ich während der Zeit ca. 15 Minuten lang oder ich mache mich auf dem Weg und frühstücke später.
Zum Frühstück gibt es dann entweder Sauerteigbrot mit selbstgemachten Nussaufstrich (Rezept dazu werde ich in den nächsten Tagen einstellen Stand: 4. Oktober) oder ich verzehre Overnight Oats (Eingewichte Haferflocken). Einige werden Overnight Oats sicherlich kennen. Ich esse diese gerne aufgewacht in Dinkel-Mandel-Drink und etwas Honig, etwas Vanille und vor allem Zimt. Das schmeckt fast wie Milchreis. Dazu gibt es meist frisches Obst aber nicht viel. Gerne kommen dazu auch mal Kokosraspel (ungesüßt), Kerne oder Nüsse.
Mein Fazit jetzt nach 2 Wochen.
Ich fühle mich besser. Mein Bauch flacht ab, ich nehme wieder ab, bin morgens nicht mehr so abgeschlagen.
Bin auch ohne Kaffee morgens schon fit. 😉
Was ich allerdings noch feststelle, dass ich ab 14 Uhr meist ein Energietief habe. Entweder durch Giftbelastung, die in meinem Körper noch herrscht (Giftstoffe können auch in Fettdepots vorhanden sein) oder dass es einfach ein normaler Zustand ist.
Wenn ich 10 – 15 Minuten Zeit oder Pause machen kann, nutze ich diese auch entweder für Meditation oder einfach Musik hören und Abschalten. Danach geht es mir wieder gut.
Letztlich bin ich fasziniert von Ayurveda und es ergeben sich meiner Meinung nach viel mehr Zusammenhänge daraus, als bei einer klassischen Ernährungsberatung.
Vielleicht ließe sich das ja auch kombinieren, wer weiß’.
Fazit: Das Thema ist so interessant und spannend, dass ich mich damit mehr auseinander setzen werde.

Wenn Du bis hierhin durchgelesen hast, danke ich dir für deine Zeit und Aufmerksamkeit und wünsche dir alles Liebe auf diesem Wege. <3

Deine Annekathrin
von

GefühlsGenuss