Nikolaus und Gedanken

Ich wünsche euch einen schönen Nikolaus!

Mit meinem letzten Posting gab es einige gute aber auch negative Rückmeldungen. Mir war bewusst, dass nicht alles „gut“ aufgenommen wird, aber auch die negativen Rückmeldungen haben mir zu denken gegeben. Ich würde zu „genervt“, zu „frustriert“ schreiben u.a. Ja, das mag sein, mein letzter Post war einfach „rauslassen“ des gequälten schlechten Gewissens und ich hätte mich durchaus an manchen Stellen besser ausdrücken können. Ich denke mir ehrlich gesagt nur, warum soll ich bei jedem Satz überlegen, wie ich es schreibe? Ich meine, ich bin ich mit allen Ecken und Kanten. Ich möchte gar nicht an diese perfekte, glatte, idealistische Bild, weil ich der Meinung bin, dass gerade dieses rohe, authentische Sein gerade das Realistischte und Natürlichste ist. Wir sind gut, wie wir sind. Viel zu oft machen wir uns doch selber nur vor, wir müssten das besser machen oder besser können und setzen uns oft selbst noch mehr unter Druck. Es gibt schon genug Stress und genug Druck in unserem Leben, da müssen wir uns selbst nicht diesen Druck oder Stress selbst machen.
Ich bin wahrlich kein perfekter Mensch, nicht alles an mir ist gut oder schön, das habe ich auch nie behauptet, aber ich versuche stets das Beste daraus zu machen, auch wenn es eben nicht von heute auf morgen klappt. Jeder tut sich, so nehme ich an, seine eigene Ideale erschaffen und versuchen, diese zu erreichen. Jeder hat andere Werte und Erfahrungen, was ich spannend finde, wenn man diese Werte und Erfahrungen auch teilen kann eben nicht um Angst haben zu müssen, für „anders“ oder „unnormal“ gehalten zu werden. Ich denke, wir könnten selbst so viel lernen von Anderen, wenn man sich mehr öffnet. Dieses mehr Öffnen gelingt aber auch nur dann, wenn man sich selber den eigenen Druck nimmt, meiner Meinung nach.

Es ist nicht immer leicht und manchmal frustrieren uns schon die kleinsten Dingen. Ich weiß…und es fühlt sich so schwer an aus diesen Strudel herauszukommen. Ich finde es ist wichtig, sich selbst der Welt mitzuteilen. Man sollte keine Angst haben müssen sich zu „zeigen“. Jeder ist auf seine Art und Weise „schön“ und „gut genug“. Jeder tut sein Bestes, um zu „leben“.

Wir sollten nicht nur den Anderen mehr Liebe und Zuneigung schenken, sondern auch uns selbst. Wir sollten uns selbst die beste Freundin sein. Ich meine das nicht im egoistischen Sinne, ich denke nur es ist wichtig, auch auf sich selbst zu achten und sich selbst zu lieben, denn nur wenn wir im Einklang mit uns selbst sind, können wir Licht oder Sonne für Andere sein.

In diesem Sinne,
habt einen schönen Nikolaus!

Eure
Annekathrin
von
GefühlsGenuss