Erste Schritte

Die ersten Schritte

In dieser Anleitung möchte ich dir erste Hilfestellungen geben. Ich würde gerne, dass du wieder mehr positivere Energie bekommst und das Leben noch viel mehr genießen kannst.
Meine Interpretation von “in einem gesunden Körper, lebt ein gesunder Geist” ist, dass wir aus unserem Inneren heraus, eine gesunde Basis für uns selber schaffen. Essen ist die Grundlage dafür. Unser Körper braucht Nährstoffe um sich optimal versorgen zu können. Es ist wichtig die Nährstoffe, die der Körper braucht, abzudecken. Die Nährstoffaufnahme unterscheidet sich bei Jedem neben seinem Alter und Gewicht durch sein(e) Tätigkeitsfeld, Aktivitäten, Stressempfinden, genetischen Bedingungen.
Den ersten Schritt, den Du machst, sollte all das was du über „gesunde Ernährung“ gelernt hast, zu vergessen. Warum? Manchmal müssen wir bewusst ein paar Schritte zurückgehen um Neues zu lernen, was besser zu uns passt. Du sollst wieder lernen auf dich selbst und deinen Körper zu hören. Deine eigenen Erfahrungen sammeln mit dem Wissen, welches Du dir hier aneignest. Es ist wichtig wieder bei 0 anzufangen. Du bist wieder frei und empfänglicher für die Sachen, die Dir guttun. Leider ist vieles, was als „gesund“ angepriesen wird, dann doch nicht so gesund für uns.

Optimale Ernährung

Der erste Fehler ist, meiner Ansicht nach, alles zu „verallgemeinern“. Jeder Mensch ist einzigartig und jeder Mensch reagiert anders. Genau wie jeder Mensch etwas mag oder nicht. Ich finde es nicht richtig zu sagen „genau diese Ernährung“ ist die Richtige, welche jeder einzuhalten hat.  Die empfohlenen Richtlinien der Ernährung decken meist nur den minimalen Bedarf ab. Jeder braucht individuell unterschiedliche Mengen an Nährstoffen. Diese Empfehlungen für Ernährung sind oft nicht richtig für einen persönlich abgestimmt. Sie verleiten eher dazu weniger Nährstoffe als notwendig zu verzehren. Die richtige optimale Ernährung ist eine individuelle Geschichte. Deswegen ist es so wichtig wieder zu lernen auf den eigenen Körper zu hören.
An erster Stelle sollte das Bewusstsein stehen, welches wieder trainiert werden soll. Zu lernen und zu erkennen, was dir gut oder weniger gut tut, ist wichtig bei der Ernährung. Ich bin zuversichtlich, dass Du das schaffst und deine positiven Erfolge nach und nach verzeichnen kannst.
Gehe einen neuen Weg und entdecke deine Vorteile dieses neuen Weges.
Probiere die genannten Schritte einfach mal für gute 30 Tage aus, gerne auch länger zu testen. Ich bin gespannt, welche positive Erfahrungen du machen wirst.

Die Dosis macht das Gift

Der erste Schritt, den du machen solltest, ist nach und nach einige der handelsüblichen Waren zu reduzieren oder wegzulassen. Da wir heutzutage mehr Kohlenhydrate und Zucker im Generellen verzehren als für uns gut ist, sollten wir erstmal uns vom so genannten „Sugar Crazy Effect“ erholen. Denn Kohlenhydrate werden im Körper wie Zucker behandelt, sie spalten sich in Formen zu Glukose ab. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass Kohlenhydrate an sich nichts Schlimmes sind, aber in erster Linie geht es um das „Wieviel“, denn wie heißt es so schön: „Die Dosis macht das Gift“. Diesen Spruch kann man wirklich bei vielen Gelegenheiten anwenden. Aber auch die „Arten“ der Kohlenhydrate sind entscheidend. Es macht einen Unterschied, ob ich Kohlenhydrate aus dem Gemüse zu mir nehme oder ob ich beispielsweise Kohlenhydrate aus verarbeiteten Produkten verzehre. Ich gehe noch kurz auf das Thema ein, damit man verstehen kann, warum es so wichtig ist erstmal einen konstanten Blutzuckerspiegel zu bekommen. Der Körper ist heutzutage trainiert darauf immer wieder Glukose zu bekommen, egal in welcher Form, aber gerade diese „schnell verfügbaren“ Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe jagen, aber so schnell er nach oben geht, ebenso schnell geht er wieder runter. Was passiert dann? Man wird müde, man fühlt sich schlapp und allmählich bekommt man wieder Hunger. Der Körper verlangt wieder nach Nahrung, bzw. nach Energie. Kohlenhydrate liefern diese schnelle Energie und dies führt zu einem stetigen Kreislauf. Der Körper kommt also nie zur Ruhe. Der Insulinspiegel im Körper bleibt dauerhaft aktiv. Was hat das zur Folge? Die Zellen sprechen immer weniger auf das Insulin an und die Einlagerung in Fettdepots nimmt zu. Folge: Die Zellen werden für Insulin quasi taub, dieses Phänomen ist besser bekannt als „Insulinresistenz“. Damit man diesen Kreislauf erstmal durchbrechen kann, muss man diesen Teufelskreis anhalten oder durchbrechen. Dies tust du, indem du diese gravierenden Blutzuckerspitzen vermeidest. Dieses Ziel erreichst du durch die Verringerung oder besser Vermeidung von Zucker, Reis, Kartoffeln, Nudeln und Weizenmehl (Getreide). Sicherlich stellt das zunächst einmal eine große Herausforderung dar, aber ich kann dir versichern, dass du es nicht bereuen wirst! Es wird sicherlich das Gegenteil eintreten!

Step by Step

Damit du einen leichteren Einstieg hast, versuche nicht alles sofort umzusetzen, sondern einfach nach und nach. Für dein Gelingen kann ich dir gerne auch alternative Möglichkeiten nennen, die dir helfen eine leichtere Umstellung zu bewerkstelligen.
Anstelle von Zucker kannst Du Honig oder Zuckerarten verwenden, die einen geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Empfehlen tue ich Kokosblütenzucker oder Birkenzucker (hierbei sollte man aber darauf achten, dass es sich um tatsächlichen „Birkenzucker“ handelt und nicht jener, der aus Mais beispielsweise gewonnen wird). Investierst du in dich selbst, läufst du nicht in Gefahr eine chronische Zivilisationskrankheit zu erleiden. Du ersparst dir auf Dauer Hohe medizinische Kosten, unter anderem für Medikamente und Therapien. Zumal du dich sicherlich bei solch einer gesundheitlichen Konstellation nicht wohl fühlen würdest, solltest Du dein Geld selbst in die Hand nehmen und in dich selber investieren. Übernehme die Verantwortung für dich selber. Für mich ist Ernährung auch eine Art der Selbstfürsorge.
Ich nenne dir noch weitere Alternativen zu den so gängigen Produkten, die wir heutzutage verzehren, die wir aber erstmal reduzieren oder weglassen sollten.
Anstelle von Reis kannst du selbstgemachten Blumenkohlreis machen. Dieser wird einfach durch Blumenkohl hergestellt, gekocht und püriert und ist nährwerttechnisch reicher als der Reis aus dem üblichen Handel.

Kartoffeln – der feine Unterschied

Ich will die Kartoffeln nicht als Übeltäter hinstellen, aber wie ich anfangs schon erwähnt habe, geht es erstmal darum, dich von diesen Blutzuckerspitzen zu befreien, damit du eine Flexibilität der Zellen erreichst und deine Zellen wieder besser arbeiten können. Für viele Gerichte eignen sich auch Möhren als Ersatz. Wenn Du später wieder mehr Flexibilität erhalten hast, kannst Du dich entweder wieder vorsichtig zur Kartoffel heranwagen oder du greifst zur besseren Alternative wie der Süßkartoffel. Die Süßkartoffel gehört nicht, wie der Name vermuten lässt, zur Familie der Kartoffeln, sondern ist eigentlich ein Knollengemüse. Die Süßkartoffel lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen wie die Kartoffel, obwohl die Süßkartoffel an sich einen gering höheren Anteil von Zucker (natürlicher Zucker) aufweist. Das hat damit zu tun, dass der Zucker aus den Kohlenhydraten langsamer verarbeitet wird als wie bei der Kartoffel.

Nudeln – einfach aber ungesund

Nudeln sind sehr bequem, nicht? Tüte auf, Wasser kocht, rein damit, abwarten, fertig. Tomatensauce drüber und fertig ist das Essen. Leider sind die bekannten Nudeln sehr kohlenhydratlastig und da wir erstmal uns von unserer „Zuckersucht“ befreien wollen, solltest du dich von den allzu beliebten Nudeln verabschieden. Aber keine Sorge, dies ist gar nicht mal so schwer, denn es gibt eine wesentlich schönere und leckere Alternative zu Nudeln, beispielsweise Zucchininudeln. Mit Hilfe eines Spiralschneiders lassen sich auch aus Gemüse Nudeln zaubern. Damit haben Gemüsenudeln die Nase vorn in Sachen Nährstoffe und vor allem Geschmack.

Weizenmehl oder genereller Verzicht auf Getreide

Das ist ein ewig langes Thema und wahrscheinlich mit einer der schwersten Umstellungen, wenn du deine Gesundheit verbessern willst. Ich müsste hier sehr tief ausholen, warum man Getreide lieber vermeiden oder komplett weglassen sollte. Das würde jedoch den Rahmen dieser Anleitung sprengen. Ich sage dir so viel: Getreide hat sehr viele negative Eigenschaften die deinen Körper unnötig belasten können. Es gibt Traditionsverfahren, wie die Fermentation (Sauerteig), um das Getreide bekömmlicher zu machen. Es gibt einen Nachteil, der sich nicht vermeiden lässt: Gluten. Gluten setzt sich aus Eiweißen zusammen und ist der „Kleber“ unter dem Getreide, welches die Brötchen so schön fluffig sein lässt. Was ist an Gluten nun so bedenklich? Wenn Du dir unseren Darm vorstellst, bekommst Du sicherlich die Vorstellung von einer Art Rohr, wo alles durchgeht. Unser Darm ist aber nicht nur eine Passage, wo alles durchgeht. Der Darm hat mehr Funktionen, wie die Aufnahme der Nährstoffe. Um eine bessere Vorstellung von unseren Darm zu bekommen, kannst Du ihn dir als Mauer vorstellen. Jedes Mal, wenn ein bestimmter Stoff, in diesem Fall “Gluten” den Darm erreicht, gibt er die Information ab, die „Türen“ zu öffnen. Durch diese Tür können nun viele Partikel durch. Der Körper reagiert mit einem Abwehrmechanismus, weil er die Partikel als Schmutzpartikel oder Angreifer einstuft. Der Körper will diese „säubern“ also neutralisieren. Geschieht dieser Prozess immer öfter, können sich die sogenannten “Tight Junctions” ausweiten. Es kann zum sogenannten löchrigen Darm kommen. Genauer gesagt dem “Leaky Gut Syndrom”. Um dieses Phänomen erst gar nicht aufkommen zu lassen, wäre es ratsam den Verzehr von Gluten zu meiden.
Das „Leaky Gut Syndrom“ kann mitunter einer der Hauptursache für die so genannten Autoimmunerkrankungen sein. Dieses Thema ist als Beitrag geplant.

Umgang mit Fett

Gehen wir nun in die Küche und wollen kochen, stellst Du dir wohl möglich die Frage, mit welchem Fett oder Öl darf ich denn braten oder kochen? Nun das Thema „Fett“ ist ebenfalls eine sehr lange Geschichte. Es gibt „gute“ und „schlechte“ Fette. Jedoch, was sind nun „gute“ und was sind „schlechte“? Ein genereller Hinweis, den du dir verinnerlichen solltest: Desto naturbelassener, desto besser! Ich halte es für geeigneter, weniger verarbeitete Produkte zum Kochen zu verwenden. Das trifft auch bei Ölen und Fetten zu. Das Olivenöl aus dem Supermarkt sollte man eher meiden, da es im Herstellungsprozess sehr stark verarbeitet sein kann. Ich habe Bedenken das Geld in ein minderwertigeres Produkt zu stecken. Bei stark erhitzten Ölen kann es zu Transfettsäurenbildung kommen, genannt auch “Transfette”. Jedes Öl hat einen Rauchpunkt. Beim Braten ist es immer ratsam Öl oder Fette zu nehmen, welche eine höhere Hitzebeständigkeit haben. Ein Richtwert könnte 180 Grad sein. Zum Braten finde ich Kokosöl/Kokosfett optimal. Bei Ölen und Fetten kann man noch einiges mehr erwähnen, was du beachten kannst. Beispielsweise das Verhältnis Omega3- zu Omega6 Verhältnis. Dieser Text soll sich aber erstmal auf die möglichst wichtigsten Kernpunkte halten, damit der Einstieg einen nicht gleich „überfordert“.

Olivenöl

Bei Olivenöl sollte man darauf achten, gerade beim Braten, dass es mit den Worten „nativ extra“ versehen ist. Dies zeichnet die erste Qualitätsstufe aus. Es gibt drei Stufen: „Extra Virgin“ zu Deutsch natives Olivenöl extra, zweitens „vergine“ zu Deutsch natives Olivenöl und zu guter Letzt drittens „Lamapntöl“ zu Deutsch nur „Olivenöl“ genannt. Aber auf dem Supermarkt Öl steht doch „nativ extra“, warum kann ich dieses oder warum sollte ich es nicht verwenden?
Jetzt kommt der Clou der Lebensmittelindustrie, denn die schreibt nur auf Produkten, was sie drauf schreiben braucht. Was heißt das nun? Nun, es kann durchaus vorkommen, dass in einem Olivenöl Produkt, ein Gemisch vorhanden ist von Olivenöl und teilweise hydrierte Öle (diese sind meist Sojaöl aus brasilianischen Gensoja, Sonnenblumenöl oder Rapsöl von minderwertiger Qualität). Hier geht es um einen Kompromiss zwischen Konservierung und Gesundheit zu finden.
Es muss noch nicht mal auf einem Etikett stehen, dass eine Hydrierung oder „teilweise hydriert“ im Produkt drinsteckt. Erst wenn die beigemischte Summe über 20 Prozent, muss dies auf einem Etikett ersichtlich sein. Was lernst Du daraus, man sollte zu billigen Produkten immer eine gesunde Skepsis haben. Generell gebe ich daher immer den Rat Produkte mit Biosiegeln zu kaufen, weil wir bei Bioprodukten weniger in Gefahr laufen, dass beispielsweise die Basiszutaten vollgestopfter Chemikalien sind, die von der Produktion oder dem Anbau herrühren. Ziel sollte es sein, seinen Körper möglichst wenig zu belasten, damit eine gute Körperfunktion sichergestellt werden kann.

Kokosöl

Bei Kokosöl sollte man darauf achten, dass es kalt gepresst (nativ) ist. Kokosöl sollte weder raffiniert noch desodoriert sein. Durch diese Herstellungsverfahren geht ein Großteil der wertvollen Nährstoffe und Mineralien verloren. Es verliert somit seine volle gesundheitliche Wirkung. Zudem sollten keine chemischen Zusatzstoffe enthalten sein. Am besten wird das Kokosöl nach dem Pressvorgang abgefüllt.
Bei Bio Kokosöl kann man sich sicher sein, dass das Kokosöl hochwertig ist und seine wertvollen gesundheitlichen Vorteile mit sich bringt. Bio-Kokosöl stellt sicher, dass die Kokosplantagen unter ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden und keine chemischen Düngemittel zum Einsatz kommen.


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